Intelligente Assistenzsysteme
Der Sensor in der Armbanduhr, der Puls und Blutdruck überwacht, der Herd, der sich abschaltet, wenn man die Hautür verschließt, oder das „virtuelle Kaffeekränzchen“ sind nicht nur Visionen, die Technikbegeisterte im Labor entwickelt haben. Intelligente Assistenzsysteme, die auch Senioren und chronisch Kranken ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen, finden bei der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz. Nicht zuletzt weil die Menschen in unserer Gesellschaft immer länger selbstständig leben, werden die technischen Helfer schon bald in vielen Lebensbereichen den Alltag erleichtern.
Die Mikrosystemtechnik ist für die Entwicklung intelligenter Assistenzsysteme unentbehrlich: Durch intelligente Datenverarbeitung gesteuert und vernetzt, regeln Sensoren und Aktoren Beleuchtung, Heizung, Raumklima und Wasserverbrauch. Sie schützen vor Bränden, Leckagen und Einbrüchen, überwachen die Gesundheit der Bewohner und erleichtern die Kommunikation mit Familie und Nachbarschaft.
Diese Systeme nicht nur nützlich, sondern helfen auch Kosten zu sparen: Allein durch das Telemonitoring – die Fernüberwachung von chronisch Kranken, die häufige Besuche beim Hausarzt überflüssig macht – kann das Gesundheitssystem in Deutschland Milliardenbeträge sparen.
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